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Astrid Blome und Holger Böning

Presse und Geschichte

Leistungen und Perspektiven der historischen Presseforschung

Dieser Band dokumentiert eine internationale wissen-schaftliche Tagung, die im November 2008 anläßlich des 50. Geburtstages des Instituts für Deutsche Presse-forschung an der Universität Bremen stattfand. Die Beiträge resümieren die Erforschung der deutschsprachigen historischen Presse und benennen die wichtigsten Desiderata der historischen Presseforschung.
Den Forschungstraditionen des Bremer Instituts entspricht die Schwerpunktlegung bei der Frühgeschichte der Presse, beginnend mit den Kalendern und der Flugschriftenpublizistik im Jahrhundert der Reformation, den Zeitungen seit dem frühen 17. Jahrhundert und der Entfaltung einer alle Gegenstände des menschlichen Lebens behandelnde Zeitschriftenpresse im Vorfeld der Aufklärung sowie der mit den Intelligenzblättern entstehenden Lokalpresse. Zu kurz kommt auch die Massenpresse des 19. und 20. Jahrhunderts nicht, wobei besonderer Wert auf noch weniger erforschte Genres – beispielhaft seien die jidische und die deutsch-jüdische Presse sowie die Publizistik des deutschen Exils genannt – gelegt wird. Behandelt werden schließlich die bei der Entstehung des Journalismus zu beobachtenden berufsgeschichtlichen Entwicklungen und Fragen, mit denen sich die aktuelle Pressegeschichtsschreibung auseinanderzusetzen hat.


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